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Ein Museum für das 21. Jahrhundert
Am Tacheles

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Was?

Fotografiska ist das größte Fotografie-Museum der Welt. Wir zeigen die großartigsten Fotografen der Welt, egal ob sie aufstrebende Künstler oder bereits etabliert sind.

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Was?

Unsere Kernaufgabe ist es, kulturelle Veranstaltungen, eine Foto-Akademie, einen ausgewählten Museumsshop und ein erstklassiges Restaurant unter ein Dach zu bringen.

Es ist unser Wunsch, das klassische Museum neu zu definieren: Es soll ein kulturelles Zentrum sein, das auch Teil der Gemeinde ist. Fotografiska will keine Kunst in stillen, geheiligten Hallen beherbergen, sondern ein lebendiges, kreatives Wechselspiel und eine konstruktiven Dialog mit der Gemeinschaft fördern.

Kurz: Fotografiska ist ein Museum der nächsten Generation.

In den Jahren nach dem Mauerfall war das Tacheles die Heimat einer Künstlergruppe, die über den Tellerrand hinaus dachte. Es ist Zeit, das fortzuführen: Fotografiska ist eine Gemeinschaft, die allen offen steht und von allen gestaltet wird - genau wie Berlin.

Fotografiska beruft sich seit Anfang an auf seine Werte. Die Gründer Per und Jan Broman wollten ein Unternehmen schaffen, dass seine Mitglieder, Gäste und Mitarbeiter ermutigt, zu einer bewussteren Welt beizutragen. Die Kunst der Fotografie hat die einzigartige Fähigkeit, Gefühle zu formulieren und Geschichten zu vermitteln. Es genügt uns nicht, unser Publikum mit Fotografie zu unterhalten: wir wollen Veränderungen fördern und initiieren. Und wir tun das durch unseren fünf Kernwerte Innovation, Inklusion, Inspiration, Nachhaltigkeit und Relevanz.

Die Projekte von Fotografiska for Life sind Ausstellungen und Initiativen, die sich mit sozialen Themen auseinandersetzen. Über die letzen 10 Jahre wurden mehr als 20 Projekte in Zusammenarbeit mit etablierten NGOs vorgestellt, die zum sozialen Wandel beitragen.

Wie?

Fotografiska ist eine wichtige Säule der Global Photography Community, mit einer wachsenden Liste von Museen in den großen Kulturstädten.

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Wie?

Anders als im traditionellen Museumsbetrieb hat Fotografiska nicht das Ziel, eine eigene Sammlung aufzubauen und diese zu präsentieren. Stattdessen arbeiten wir ohne Umwege mit den Künstlern, Galerien, und direkt involvierten Institutionen zusammen.

Wir sind stolz auf unsere besonders langen Öffnungszeiten. In Stockholm zum Beispiel haben wir nur einen Tag im Jahr geschlossen; zur Mittsommernacht - an allen anderen Wochenenden ist Fotografiska bis 1 Uhr Nachts geöffnet.

Fotografiska bietet somit eine kulturell bedeutende Alternative zu den bereits bestehenden Nachtaktivitäten.

Keiner präsentiert Fotografie besser als Fotografiska

Unsere modernen, großzügigen Räume sind dafür geschaffen, mehrere Ausstellungen gleichzeitig zu präsentieren. In den letzten 10 Jahren haben wir mehr als 180 Ausstellungen gezeigt.

Unsere Ausstellungen werden in Zusammenarbeit mit den Künstlern, Galerien und direkt involvierten Institutionen entwickelt. Dies gibt uns die Chance, zeitnah auf aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen zu reagieren. Wir besitzen keine eigene Sammlung, auch ist Fotografiska kein Ort, an dem Kunst vermarktet wird. Unsere engen Beziehungen zu den Fotografen und der Kunstgemeinde sind unsere Stärke. Die wichtigsten Fotografen der Welt wertschätzen uns und tragen zu unserem guten Ruf bei.

Warum?

Wir setzen auf unsere Kernwerte, um unsere Mission zu erfüllen:
Nachhaltigkeit, Innovation, Inspiration, Inklusivität und Relevanz.

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Warum?

Fotografiska For Life ist unsere Plattform für Projekte, die soziale Themen ansprechen und zu einem Dialog mit dem Medium Fotografie einladen.

Bisherige Fotografiska for Life Ausstellungen:

Jonathan Torgovnik: Intended Consequences
Jean-Marie Sinom: Guatemala. Eternal Spring – Eternal Tyranny
VII Agency: Starved for Attention
Jacqueline Hellman: From the Other Side of Longing
Nick Brandt: On This Earth, a Shadow Falls
Ron Haviv: Haiti in Pictures – Two Years After the Catastrophe
Marcus Bleasdale: Stolen Children. Soldiers of the Lord’s Resistance Army
Eddie Adams for Robert F. Kennedy Center: Speak Truth to Power
Collaboration with The Swedish Childhood Cancer Foundation: Childhood
Collaboration with Stockholm City Mission: For a more humane Stockholm
Marcus Bleasdale: Farming out Poverty
Pieter ten Hoopen: Testimonials from the North Caucasus
Stephanie Sinclair: Too Young to Wed
Nick Brandt: On This Earth, a Shadow Falls, Across the Ravaged Land
Magnus Wennman: Where the Children Sleep
Emma Svensson: Icons - The Right to Exist
Nick Brandt: Inherit the Dust
Åke Ericson: Non Grata
Moustafa Jano: Every Person Has Lost Something
Magnus Wennman & Erik Wiman: What’s on The Plate - What the Children Eat
Paul Nicklen & Cristina Mittermeier: SeaLegacy

Wo?

Berlin war immer ein Traumziel für Fotografiska. Wir gedeihen in Städten, die durch Kreativität angetrieben sind und deren Blick sich in die Zukunft richtet.

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Wo?

Die Friedrichstraßenpassage, 1907-1908 unter der Leitung des kaiserlichen Baurates Franz Ahrens erbaut, erlitt während des Zweiten Weltkrieges zwar umfangreiche Schäden, der gesamte Gebäudekomplex war jedoch erhalten.

1949 eröffneten in der behelfsmäßig in Stand gesetzten Ruine die 'Oranienburger Tor Lichtspiele'. Der früher repräsentative 'goldene Saal' des ehemaligen Mieters 'AEG' wurde neuer Kinosaal.

Auf Grund zweier Staatskgutachten aus den Jahren 1969 und 1977 sollte das Gebäude abgerissen werden, da es trotz intensiver Nutzung nie zu einer Sanierung gekommen war. Eine neue Straße sollte über das Gelände verlaufen und eine Abkürzung zwischen Oranienburger Straße und Friedrichstraße bilden.

Der Abbau begann 1980. Zwei Jahre später wurde das Kino geschlossen und der gesamte hintere noch komplett erhaltene Gebäudekomplex mit Kuppelbau sukzessive gesprengt.

Die Sprengung der Kuppel wurde Teil einer Filmhandlung. Im Oktober 1981 diente die Ruine als Kulisse für den Spielfilm „Steckbrieflich gesucht“. Die Handlung spielt während des Zweiten Weltkrieges 1943/44 und erzählt die authentische Geschichte einer Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus. Die Darstellung eines Bombeneinschlags geschieht durch die authentische Sprengung der Kuppel.

Die verstümmelte Ruine blieb fast zehn Jahre stehen. Für April 1990 war die endgültige Sprengung angesetzt. Doch dann kam im November 1989 die Wende dazwischen.

Am Mittag des 13. Februar 1990 halten sie mit einem alten Feuerwehrauto vor dem letzten Rest des ehemaligen Passagenkaufhauses. An dessen Rückseite ist zu sehen, dass die Sprengmeister der DDR präzise gearbeitet haben. Das Gros des weitläufigen Komplexes mit der großen Kuppel inmitten der verglasten Passage, die zur Friedrichstraße führte, haben sie ausradiert. Die Fassade an der Straße ist noch intakt.

Vom Dach ihres Autos klettern die Besetzer durch ein Fenster im ersten Stock. Sie besetzen das Haus zur rechten Zeit. Vor den Wahlen im März und vor dem Sprengtermin im April. Tagsüber stecken die Bauarbeiter Sprengstoff in die Bohrlöcher, nachts holen die Besetzer ihn wieder heraus.

Das Feuerwehrauto war der Tourbus der Band „Freygang“ bzw. „Tacheles“. Daher der Name.

In den Jahren nach dem Mauerfall war das Tacheles die Heimat einer Künstlergruppe, die über den Tellerrand hinaus dachte. Es ist Zeit, das fortzuführen: Fotografiska ist eine Gemeinschaft, die allen offen steht und von allen gestaltet wird - genau wie Berlin.

Kommune & Akademie

Fotografiska Berlin wird ein Fotografie-Studio beinhalten, das als Werkraum für seine Akademie dient.

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Kommune & Akademie

Das Studio bietet auch kreativen Raum für Fotografen, die ein Semester- Stipendium erhalten haben. Hier können sie ihre Pläne in der akademischen Zusammenarbeit mit Fotografiska und einer der führenden Berliner Fotokunstschulen verwirklichen.

Fotografiska bietet Veranstaltungsräume für Konzerte, Buchpräsentationen, Künstlergespräche und multimediale Veranstaltungen.

Externe Konferenzen sind auch möglich, solange sie den Zeitplan von Fotografiskas kulturellen Veranstaltungen nicht beinträchtigen.

In Rahmen einer fortlaufenden Konzertreihe werden Live- Streams von Fotografiska über Instagram und andere soziale Medien gezeigt.

Unser Veranstaltungsraum soll der Mittelpunkt kultureller Events in der aufstrebenden Berliner Fotokunstwelt werden. Eine neue Generation von Kreativen soll sich ebenso angesprochen fühlen wie der klassische Kunstliebhaber.

Fotografiska wird Treffpunkt für Konzerte, kreative Konferenzen und Vorträge sein und somit einen wertvollen Beitrag für den Bezirk leisten.

Außerdem findet hier eine jährliche Fotographie-Preisverleihung statt, bei der es sich um lokale und soziale Themen drehen soll.

Der Veranstaltungsraum wird mit hochmodernem Projektions-Equipment ausgestattet, und dient somit auch als Ausstellungsort für Video-Künstler.

Es gibt ein wachsendes Interesse, sich ein Leben lang fortzubilden und sich individuell zu entfalten. Wir sehen es als unsere Verantwortung, unseren Gästen die Gelegenheit zu bieten, an neuen Herausforderungen zu wachsen, neuen Menschen zu begegnen und neue Fähigkeiten zu erlernen.

Anbetracht der sich wandelnden Ansprüche an die zeitgenössiche Fotografie haben wir unsere Bandbreite an Lehrveranstaltungen um Themen wie Kreativität, Eltern-Fotografie und Smartphone- Fotografie erweitert.

Unsere sehr beliebten Kurse werden von einem Team aus erfahrenen Pädagogen und Fotografen ständig verbessert, um den wechselnden Bedürfnissen unserer Gäste gerecht zu werden.

Kontakt

Eröffnung Ende 2022.

Das Museum für Fotografie
Am Tacheles, Berlin Mitte